17. Dresden Marathon Okt 2015

Die Laufstrecke ist völlig kreuzungsfrei und hat eine maximale Höhendifferenz von nur zwanzig Metern zwischen dem niedrigsten Punkt (Start, Ostra-Allee) und dem höchsten Punkt (Tannenstraße, km 6). Sie führt zu mehr als 95% über Asphalt und ist immer gut für persönliche Bestzeiten. Die zweite Marathonrunde ist nur zu ca. 65% mit der ersten Runde identisch. Zitat offizielle Seite

Sachsenring Apr 2013

Doping im Radsport (seit 1899)

Die Tour de France – das könnte eine faszinierende, mehr als hundertjährige Geschichte aus Sex, Drugs und Fahrradfahren sein. Leider macht das lange Sitzen auf den harten Sätteln aber impotent, deswegen bleibt nur eine weitaus weniger faszinierende, aber immerhin über hundertjährige Geschichte aus Drugs und Fahrradfahren.

1899 Nach mehreren Hektolitern Schaumwein und unzähligen Schnäpsen in einem Landgasthof im nordfranzösischen Cherbourg besteigen die beiden Sportjournalisten Henri Desgrange und Géo Lefèvre ihre Hochräder und wachen am nächsten Morgen – mit einem prächtigen Filmriss – in der Nähe von Marseille auf. Die Idee der Tour de France ist geboren.

1900 – 1902 Die Equipe versackt in einem Landgasthof. Die Tour fällt aus.

1903 Die „Tour de France“ kann erstmals ausgetragen werden, als am Morgen das brandneue Medikament Aspirin gereicht wird. Das junge Unternehmen Bayer aus Barmen-Elberfeld – geschätzt seit 1898 wegen des bekömmlichen Hustensafts „Heroin“ – wird erster Sponsor der Tour de France.

1904 Die Tour de France hat ihren ersten Skandal. Wegen unerlaubter Benutzung der Eisenbahn werden vier Teilnehmer disqualifiziert. Sie waren eine gute Woche zu früh am Zielpunkt eingetroffen und hatten nicht mal Fahrräder dabei.

1905-1910 Die frühen Jahre der Tour de France gelten als ihre unbeschwertesten. Tollkühne Männer umrunden auf ihren klapprigen Drahteseln das Land und erzielen dabei teilweise Ergebnisse im zweistelligen Promillebereich. Legendäre Fahrer wie Guzzlin Harry Gruesome (USA) oder Claes Schwinckx (BEL) begeistern die berauschten Zuschauermengen am Straßenrand als unermüdliche Spritfresser. Sieger im Gesamtklassement von 1909 wird der Berliner Bierkutscher Fritz „Die Boulette“ Tietz mit einem durchschnittlichen Verbrauch von 16 Litern Rotwein auf 100 Kilometern.

1912 Erstmals mischen sich nüchterne Fahrer in die Equipe, fallen aber wegen ihrer schnurgeraden Fahrweise sofort auf und werden von französischen Winzern vermöbelt, die Absatzeinbußen befürchten.

1913 Der belgische Radler Philippe Thys nimmt wegen akuter Zahnschmerzen eine tüchtige Prise Kokain und gewinnt die Tour mit großem Vorsprung. Auch bei seinen Siegen 1914 und 1920 leidet er unter Zahnschmerzen.

1914 Der erste Weltkrieg bricht aus und das Rauchen (Pfeife, Zigarre) während der Bergetappen wird untersagt. Ebenso das Tragen von Monokeln (Unfallgefahr).

1923 Das „ungesunde Morphiumpieken“ während der Tour wird untersagt. Jedenfalls ohne medizinischen Anlass. Als Anlass gelten Lustlosigkeit, Antriebsschwäche oder akute Dekadenz.

1944 Dem deutschen Team wird der überraschend deutliche Sieg der Tour de France im Jahre 1940 aberkannt. Wie sich herausstellt, hatten die deutschen Radsportler dabei widerrechtlich Kettenfahrzeuge benutzt. Die deutschen „Blitzkrieg Boys“, so der brancheninterne Spitzname des ehemals umjubelten Erfolgsteams, müssen ein Jahr später ihre braunen Trikots zurückgeben.

1953 Der Chemiekonzern Sandoz testet das von Albert Hofmann entwickelte Präparat Delysid – vom Hersteller als „leichter Stimmungsaufheller“ bezeichnet – an den Fahrern seines Teams. Übereinstimmend berichten die Fahrer, die erst kurz vor Dakar (Senegal) wieder eingefangen werden konnten, von einem „angenehmen Kribbeln in beiden Köpfen“ und sprechenden Hühnern, die auf Bäumen wachsen.

1969 Erstmals nimmt ein Team der Pariser Universität Sorbonne an der Tour teil. Verbissen kämpfen die Herren in Hornbrille und Rollkragenpullover um eine Phänomenologie das Fahrrades und einigen sich schließlich auf die Definition, dass es „nicht das ist, was es ist, und das das ist, was es nicht ist“. Zum Eklat kommt es, als größere Mengen Marihuana in der Formulierung nachgewiesen werden können. Die Studenten gehen auf die Barrikaden, Jean Paul Sartre droht mit weiteren Theaterstücken.

1976 Der englische Fahrer Tom Simpson stirbt beim Anstieg zum Mont Ventoux an einem Herzinfarkt. In seinem Blut werden große Mengen von Amphetaminen und Alkohol nachgewiesen. Doch Teamchef Percy Fitchfitch wiegelt ab. „Das sind übliche Werte. Ganz normal für einen Briten in seinem Alter. Immerhin ist Wochenende.“

1978 Der Belgier Michel Pollentier schmuggelt erfolgreich fremden Urin durch die schärfer werdenden Kontrollen. Allerdings wird er trotzdem neun Monate gesperrt – wegen seiner Schwangerschaft. Anschließend muss er sein Gelbes Trikot gegen ein Umstandskleid in gleicher Farbe eintauschen.

1997 Das usbekische Team um die ehemalige Jugendmeisterin im Hammerwerfen, Dschamolidin Abduschaparow, gewinnt überraschend die Bergetappe zum Col du Tourmalet (Pyrenäen). „Ich hab die Jungs hochgeworfen“ bekennt der 2,40-Meter-Hüne schließlich, bestreitet aber den Einsatz von Anabolika („Sie sollten erst mal meine kleine Schwester sehen.“). Nach einer einjährigen Sperre zieht sich Abduschaparow aus dem Radrenngeschäft zurück und tritt als „Die stärkste Frau der Welt (mit Bart)“ auf Jahrmärkten und Pharma-Kongressen auf.

1998 Belgische Zollbeamte decken den vermeintlich größten Drogenschmuggel in der Geschichte des Landes auf, in der Tat handelte es sich aber lediglich um einen Mitarbeiter des Rennstalles „Festina“ auf dem Weg zur Arbeit. Als die Beamten über 400 Ampullen des Mittels Epo in seinem Wagen finden, gibt der Mann Eigenbedarf an. Damit hätte der Mann etwa 900 Liter Blut in seinen Adern.

1999 – 2005 Der Amerikaner Lance Armstrong gewinnt die Tour sieben Mal hintereinander. Besonders in Frankreich werden Dopingvorwürfe gegen ihn laut. Um seine Unschuld zu beweisen, veröffentlicht Armstrong schließlich ein Bulletin mit den wichtigsten technischen Daten vor und legt seine Schaltkreise offen.

Februar 2007 Jan Ullrich beendet wegen wiederholter Dopingvorwürfe seine Karriere. Nachdem mehrere Blutbeutel mit eigenem Blut bei ihm gefunden wurden, gilt Ullrich als überführt. „Ich bin halt ein selbstverliebter Vampir“, verteidigt sich der Rostocker wenig überzeugend. Außerdem soll Ullrich mit Eigen-Urin gegurgelt haben. „Aber ich habe nie inhaliert“, sagt Ullrich.

Mai 2007 Auch die Fahrer Bert Dietz, Christian Henn, Udo Bölts sowie deren Ärzte Lothar Heinrich und Andreas Schmid bekennen sich als Dopingsünder. Erik Zabel und Rolf Aldag auch. Erik Zabel muss sogar vor Rührung über soviel Ehrlichkeit heulen.

Juni 2007 Der Einfachheit sollen sich jetzt alle mal melden, die bisher noch nicht gedopt haben, verlangt die Rennleitung in einem öffentlichen Aufruf. Als sich niemand meldet, werden erst Amateurfahrer zur Tour de France zugelassen, dann Stützräder, zuletzt sogar Kettcars und Krankenfahrstühle.

Juli 2007 Lance Armstrong kehrt aus dem Ruhestand zurück, den er als Fertigungsroboter in einem Automobilwerk in Detroit genossen hatte und gewinnt die Tour de France zum achten Mal.

Quelle „Glasauge“ bei Welt24

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Chemnitz, 1.Juni 2000